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Pflegende Angehörige I: Basiswissen

Wer ist pflegender Angehöriger? Pflegende Angehörige sind nicht nur Verwandte sondern können auch Nachbarn und Freunde sein. In Deutschland kümmern sich 4,7 Millionen Menschen häuslich um 2,9 Millionen Pflegebedürftige. [1| Welche Aufgaben hat ein pflegender Angehöriger? Je nach Pflegegrad des Bedürftigen sind die Aufgaben sehr weitreichend. Bei niedrigen Pflegegraden können kurzzeitige Kontrollbesuche und Haushaltshilfen ausreichen. […]

Pflegegrade III: Begutachtung durch den MDK

Der MDK ist der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen. Dieser besteht aus Gutachtern aus dem Gesundheitsbereich. Diese Gutachter beurteilen den Pflegegrad einer Person. Dafür führt der MDK Hausbesuche durch. Der MDK kommt auch in Alten- und Pflegeheime. Erst wenn eine Person einen Pflegegrad besitz, kann sie Leistungen von der Pflegekasse erhalten. Der Weg zu einem Pflegegrad lässt sich in 3 Schritte einteilen: Vorbereitung, Begutachtung und Bescheid.

Pflegegrade I: Basiswissen

Ein Pflegegrad beschreibt, wie hilfsbedürftig ein Mensch ist . Er ist Voraussetzung, um Leistungen von der Pflegekasse zu erhalten. Es gibt insgesamt 5 verschiedene Pflegegrade. Ein Mensch mit Pflegegrad 1 ist gering im Alltag beeinträchtigt, während eine Person mit Pflegegrad 5 den Alltag überhaupt nicht mehr alleine bewältigen kann. Menschen mit einem hohen Pflegegrad erhalten mehr Leistungen als Menschen mit einem niedrigen Pflegegrad.

Betreuungsrecht III: Betreuungsverfügung

Eine Betreuungsverfügung ist ein Dokument, in dem Sie festlegen, wer Ihr Betreuer werden soll. Der Betreuer wird in Notfällen vom Betreuungsgericht eingesetzt. Dies tritt ein, falls Sie nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen oder eigenständig Entscheidungen zu treffen und keine Vorsorgevollmacht vorliegt. Das kann nach einem schwerwiegenden Unfall oder durch Erkrankungen passieren. Das Betreuungsgericht berücksichtigt die in der Betreuungsverfügung genannten Wünsche. Es hat auch die Aufgabe, den Betreuer zu kontrollieren.

Betreuungsrecht I: Vorsorgevollmacht

Mit einer Vollmacht lassen sich nach dem deutschen Recht ein/mehrere Vertreter bestimmen, der/die im Falle einer Notsituation entsprechend Ihrem Willen handeln soll/sollen. Der Bevollmächtigte wird somit zum Vertreter Ihres Willens, auch in Rechtsgeschäften. Vorraussetzung für die Wirksamkeit einer Vollmacht, wie bei allen erteilten Vertretungsmachten, ist die Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers [2, 3].