Kategorie: Nützliche Information für die eigenen Planungen

Trauer – Trauerphasen

Trauer ist nicht linear. Sie kommt und geht in Wellen. Trotz dieser vielen Unterschiede lässt sich Trauer in Phasen unterteilen. Dauer und Intensität sind aber von Person zu Person verschieden. Auch das Alter und die Beziehung zum Verstorbenen spielen hierbei eine große Rolle. Nach dem Trauerforscher J. William Worden sind folgende Aufgaben notwendig, um sich mit der Trauer eines Verlustes auseinander zu setzen.

Trauer – Trauerbewältigung

Trauer ist ein natürlicher Anpassungsprozess, keine Krankheit und kein Zustand. WIr versuchen dabei mit dem Verlust umzugehen, um uns anschließend in und uns in einer neuen Welt zurechtzufinden. Die bei einem Verlust auftretende normale Trauer wird als “nicht komplizierte Trauer” bezeichnet. Für Trauer ist in unserer Gesellschaft oft kein Platz. Meistens wird sie verschwiegen oder vernachlässigt, damit wir weiter “funktionieren” können. Daher ist es nicht verwunderlich, das vielen Menschen der Umgang mit Trauer nur wenig bekannt ist.

Pflegende Angehörige II: Resilienz / Umgang mit einer schwierigen Situation

In Pflegesituationen wird die Psyche des Pflegebedürftigen und die der pflegenden Angehörigen stark belastet. Um die vielen alltäglichen Probleme bewältigen zu können, müssen Sie Widerstandsfähigkeit und Stärke beweisen. Diese Eigenschaften werden im Begriff der Resilienz zusammengefasst.

Pflegende Angehörige I: Basiswissen

Wer ist pflegender Angehöriger? Pflegende Angehörige sind nicht nur Verwandte sondern können auch Nachbarn und Freunde sein. In Deutschland kümmern sich 4,7 Millionen Menschen häuslich um 2,9 Millionen Pflegebedürftige. [1| Welche Aufgaben hat ein pflegender Angehöriger? Je nach Pflegegrad des Bedürftigen sind die Aufgaben sehr weitreichend. Bei niedrigen Pflegegraden können kurzzeitige Kontrollbesuche und Haushaltshilfen ausreichen. […]

Pflegende Angehörige III: Selbsthilfegruppen

Eine Selbsthilfegruppe ist ein selbstorganisierter Zusammenschluss von Menschen mit gleichen Problemen. In diesen Gruppen können sich pflegende Angehörige gegenseitig unterstützen und austauschen. Die Gruppen werden meist ehrenamtlich von Betroffenen geleitet und sind Teil von regionalen oder bundesweiten Hilfsangeboten. Es gibt in Deutschland circa 100 000 Selbsthilfegruppen mit rund 3,5 Millionen Teilnehmern.

Pflegegrade III: Begutachtung durch den MDK

Der MDK ist der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen. Dieser besteht aus Gutachtern aus dem Gesundheitsbereich. Diese Gutachter beurteilen den Pflegegrad einer Person. Dafür führt der MDK Hausbesuche durch. Der MDK kommt auch in Alten- und Pflegeheime. Erst wenn eine Person einen Pflegegrad besitz, kann sie Leistungen von der Pflegekasse erhalten. Der Weg zu einem Pflegegrad lässt sich in 3 Schritte einteilen: Vorbereitung, Begutachtung und Bescheid.

Pflegegrade I: Basiswissen

Ein Pflegegrad beschreibt, wie hilfsbedürftig ein Mensch ist . Er ist Voraussetzung, um Leistungen von der Pflegekasse zu erhalten. Es gibt insgesamt 5 verschiedene Pflegegrade. Ein Mensch mit Pflegegrad 1 ist gering im Alltag beeinträchtigt, während eine Person mit Pflegegrad 5 den Alltag überhaupt nicht mehr alleine bewältigen kann. Menschen mit einem hohen Pflegegrad erhalten mehr Leistungen als Menschen mit einem niedrigen Pflegegrad.

Kommunikation

Kommunikation ist nicht immer einfach. Oftmals entstehen Missverständnisse. Zum Beispiel dadurch, dass eine Nachricht falsch ausgedrückt oder aufgefasst wurde. Noch schwieriger ist die Kommunikation mit einem erkrankten Angehörigen. Hilflosigkeit und Angst etwas Falsches zu sagen führen bei vielen pflegenden Angehörigen oft zu Hemmungen.